Silvester in Vegas & Naturschauspiel Grand Canyon

Zuvor noch im Hafen von San Francisco gegessen, sind wir knapp 600 Meilen und 10 Stunden später mitten in der Nacht in Las Vegas angekommen. Die beleuchtete Stadt mitten in der Wüste konnte man bestimmt schon aus 30-40 Km Entfernung sehen.

Da wir ursprünglich erst den Grand Canyon, Bryce Canyon und den Zion Nationalpark besuchen wollten und die Entscheidung in Las Vegas einen Zwischenstopp einzubauen spontan zustande kam, hatten wir für die kommende Nacht kein Hotel reserviert. Nachdem wir uns zuerst das „Welcome to Fabulous Las Vegas„-Sign angesehen haben, sind wir den Strip ein paar Mal auf und ab gefahren. Es war verrückt, was für gigantische Hotels die Amerikaner hier in der Wüste gebaut haben und wie sie das ganze thematisch aufgezogen und beleuchtet haben: Eine Pyramide, eine Sphinx-Statue, der Eiffelturm, die Freiheitsstatue, Venedig, eine mittelalterliche Burg,… das alles kann man (natürlich nachgebaut) in Las Vegas sehen und sind passend zu den Hotelthemen in und um die Hotels installiert.

Nachdem wir uns mitten in der Nacht auf der Suche nach einem günstigen Schlafplatz die Hotels angesehen haben, und bereits den einen oder anderen Dollar verspielt hatten, sind wir schließlich im Palms untergekommen. Das Hotel liegt etwas abseits vom Strip, hat aber ein sensationelles Preis/Leistungs-Verhältnis. Wir haben hier pro Person 33 Dollar die Nacht gezahlt (da war manches Hostel teurer) und konnten bereits morgens um 6 Uhr einchecken. Gefühlt waren das zwei Nächte, da wir uns dann um 6 Uhr erstmal eine Runde schlafen gelegt haben, um uns mittags Las Vegas bei Tag anzusehen. Abends waren wir dann noch im der Ghostbar und dem Moon-Club, Las Vegas´ höchste Bar und Disco, welche sich ebenfalls im Palms befinden.

Am nächsten Morgen machten wir uns weiter auf die Reise, um uns den Hooverdam und verschiedene Canyons und Nationalparks anzusehen, bevor wir drei Tage später und kurz vor Silvester wieder nach Las Vegas zurückkehren sollten, um dort die Jahreswende zu feiern. Erste Station war der Grand Canyon. Hier wollten wir den Sonnenaufgang genießen. Hatte ich die Bilder meiner Eltern angesehen, die zwei (!!!) Monate früher dort waren und am selben Punkt in kurzen Hosen und 40 Grad schier eingegangen sind, lag bei uns teilweise Schnee und es waren durch den Wind gefühlte -20 Grad. Allerdings entschädigt die gigantische Aussicht. Es war atemberaubend, was die Natur hier geschaffen hat. Absolut sehenswert.

Anders als der Grand Cayon ist der Bryce Canyon vermutlich nicht so bekannt. Dieser liegt mit 2700 Metern höher als Grand Canyon, womit die Aussicht, aber auch die Kälte nochmals eine andere war. Hier fühlte man sich wie im Skiurlaub. Es war ein Winterwonderland mit bestimmt 60-80cm Schnee. Was gefehlt hat waren nur die Pisten, was aber natürlich aufgrund der Schluchten unmöglich ist.

Hatten wir jetzt zwei Canyons von oben betrachtet, wollten wir am nächsten Tag einmal eine andere Perspektive einnehmen und wir besuchten den Zion-Nationalpark, bei welchem man mit dem Auto in eine Canyon fährt und hier die Sicht von unten genießen kann. Wenn man mitten im Canyon steht und 150 Meter kerzengerade hochsehen kann, realisiert man erst, welche Kräfte die Natur hat.

Nach drei Tagen Naturschauspiel ging es erneut Richtung Las Vegas, wo wir drei Nächte im Quad, der neue Namen des Imperial Palace mitten in Las Vegas verbringen sollten. War der Silvester-Abend bereits Wochen vorher geplant (Club: Surrender Club, Hotel: Wynn, Special: Eric Prydz), beschlossen wir den Tag vor Silvester ebenfalls Party zu machen und den Neujahrsabend bei einer Comedy-Hypnose-Show zu verbringen.

Während wir tagsüber shoppen oder in diversen Casinos „Geld-verlieren“ waren, haben wir uns abends den einen oder anderen Nightclub angesehen (Tipp: Mehr Trinkgeld, bessere Mischungen):

Absolut empfehlenswert ist die Hypnose-Show von Marc Savard – etwas zum herzhaften Lachen (bei Gruppenbesuchen und guten Englisch-Kenntnissen ist es zudem empfehlenswert, dass einer der Gruppe auf die Bühne geht – macht das ganze noch amüsanter:-)). Ebenfalls empfehlenswert ist der Besuch des Stratosphere Towers, auf dem man einen gigantischen Blick über Las Vegas hat und auf dem sich drei „Freizeitpark-Attraktionen“ befinden. Entschließt man sich, wie wir, diese zu fahren, empfiehlt es sich die Tickets bereits unten zu kaufen, da sie, wenn man bereits oben ist, wesentlich teurer verkauft werden. Um in Las Vegas nicht zu verhungern haben wir die all-you-can-eat-Buffets im Palms und im Bellagio getestet – Hier wird man garantiert satt und jedes andere Urlaubshotel-Buffet sieht dagegen alt aus.

So ging Vegas mit viel Action und wenig Schlaf leider sehr schnell vorbei und wir zogen für vier weitere Tage zurück nach San Diego, wo relaxen und chillen auf dem Programm stand.

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Tobias Mattl

Tobias Mattl

Sportinteressierter & -treibender Social Media Enthusiast: Tobi, Jahrgang 1981, ist Diplom-Betriebswirt (FH) und arbeitet im Marketing beim Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH. Der Medienmanager, der vor seinem Diplom bereits seinen Bachelor im Themengebiet Online-Marketing (E-Commerce) absolvierte, arbeitet dort als Abteilungsleiter Marketing. Unter @tobiasmattl ist der Social-Media-Enthusiast auch bei Twitter zu finden. Aber auch bei Facebook, Google+ oder Instagram ist er aktiv.

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