#swarm – Foursquare lagert Check-Ins aus

Mit der Swarm-App strukturiert sich Foursquare um und lagert die bisherige Funktion, sich an Orten einzuchecken und dies seinen Freunden und Bekannten mitzuteilen, aus. Die neue Check-In-App ist seit gestern für iOS und Android verfügbar. Nach dem eigentlichen Foursquare-App-Update ist die Check-in-Funktion nur noch über die neue App verfügbar.

Foursquare als Empfehlungs-App – Swarm als Check-In-App

Zu erst einmal eine gute Nachricht: Foursquare wird natürlich weiter existieren, allerdings möchte man mit der Umstrukturierung alle spielerischen Elemente (Check-Ins und Mayorships) entfernen – Zwar findet man weiterhin alle Locations, möchte die App aber als Empfehlungsdienstleitung ansehen und man kann nachlesen, wie beispielsweise eine Bar bewertet wurde oder welche angesagten Plätze in eurer Nähe sind. Die Check ins, Ranglisten und Mayorships verschwinden komplett aus der Anwendung und werden zu Swarm ausgelagert.

Swarm übernimmt aber nicht nur die spielerischen Features der “alten” Foursquare-App, sondern bietet ein durchaus verbessertes Konzept.

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Einen Plan erstellen

Mit der Swarm-App ist es ab sofort möglich “Pläne” zu erstellen. Da die Anwendung Freunde anzeigt, die in der Umgebung sind, hat man die Möglichkeit Vorschläge für Treffen auszumachen, die nur die eigenen Freunde zu sehen, die sich in unmittelbarer Nähe befinden. Den Vorschlag “Wer hat Lust auf Bierchen” bekommen somit nur die Freunde zu sehen, die sich im Umkreis von 10 KM befinden.

Darüber hinaus gibt es die sogenannte “Neighborhood Sharing”-Funktion, welche optional aktiviert werden kann und einem alle Freunde vorschlägt, die gerade in der Nähe, also in der “Nachbarschaft”, sind.

Plan

Blick in den Datenschutz lohnt sich

Da Swarm den eigenen Standort sowie die Standorte der Freunde in der Unternehmungen in den Vordergrund rückt lohnt sich ein Blick in die Datenschutzbestimmungen. Hier kann man beispielsweise einstellen, ob man über die “Neighborhood Sharing”-Funktion auch angezeigt werden möchte, wenn die App geschlossen ist oder ständiges Versenden der Geo-Daten beeinflussen mit Sicherheit auch die Akku-Leistung, weshalb die Einstellungen jedenfalls zu prüfen wären.

 

Fazit

Ich habe die alleinige App Foursquare sehr gerne genutzt und bin gespannt wie sich der Umgang mit zwei Apps durchsetzen wird. Erster Eindruck von Swarm ist positiv, allerdings zeigt sich bereits in den ersten Stunden, dass ich die eigentliche Foursquare-App weniger nutze als zuvor, dafür aber öfter in die Swarm-App reinschaue – ob dies der Sinn und Zweck von den Entwicklern war, wird sich zeigen.

 

Tobias Mattl

Tobias Mattl

Sportinteressierter & -treibender Social Media Enthusiast: Tobi, Jahrgang 1981, ist Diplom-Betriebswirt (FH) und arbeitet im Marketing beim Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH. Der Medienmanager, der vor seinem Diplom bereits seinen Bachelor im Themengebiet Online-Marketing (E-Commerce) absolvierte, arbeitet dort als Abteilungsleiter Marketing. Unter @tobiasmattl ist der Social-Media-Enthusiast auch bei Twitter zu finden. Aber auch bei Facebook, Google+ oder Instagram ist er aktiv.

2 Comments

  • Antworten Mai 16, 2014

    Jay F Kay

    Bin auch schon sehr gespannt, wie die beiden getrennten Apps von den Check-in-Nutzern angenommen werden. Und wohl wahr, die Datenschutzeinstellungen sollte man sich wirklich genauer ansehen.

  • Bin auch gespalten. Mal sehen.

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